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Equitable Licensing - Ein Projekt zur gerechten Nutzung von Hochschulpatenten

Das Problem:

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben weltweit jährlich Millionen Menschen an Krankheiten, die durch Impfungen vermieden oder mit Medikamenten behandelt werden könnten. Das hat verschiedene Gründe, oft sind die Medikamente einfach zu teuer. Die hohen Preise sind eine Folge des Patentschutzes, der Monople auf die Medikamente gibt. So werden sie gerade für arme Menschen unbezahlbar.

 

Die Rolle öffentlicher Forschung:

Bei der Forschung und Entwicklung neuer Impfstoffe und Arzneimittel spielt staatliche Finanzierung eine Schlüsselrolle. Weltweit wird medizinische Forschung und Entwicklung etwa zur Hälfte mit öffentlichen Geldern finanziert. Viel Forschung findet in Universitäten und anderen öffentlichen Einrichtungen statt. Die Verwertungsinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) von 2001 ist darauf ausgerichtet, dass mit Forschungsergebnissen möglichst viel Geld verdient wird. Deshalb wird immer mehr patentiert.

Die Nutzung dieser Forschungsergebnissen ist mit einer großen gesellschaftlichen Verantwortung der Öffentlichkeit gegenüber verknüpft. Wie kann man sicherstellen, dass möglichst viele Menschen einen gesundheitlichen Nutzen von neuen Forschungsergebnissen haben?

 

 

"Equitable License": Ein Ausweg

Equitable licenses sind besondere Lizenmodelle. Sie wurden entwickelt, um den Zugang zu bezahlbaren Medikamenten für Menschen in Entwicklungsländer zu verbessern. Diese Lizenzen spielen bei der Verwertung medizinischer Forschungsergebnissen von öffentlich finanzierten deutschen Forschungseinrichtugen bisher aber kaum eine Rolle.

 

Unser Ziel:

Das Forschungsprojekt will den Umgang mit medizinischen Forschungsergebnissen an öffentlich finanzierter Forschungseinrichtungen in Deutschland und daraus resultierende Folgen untersuchen. Es will auch dazu beitragen, dass Modell der equitable licenses in Deutschland zu etablieren.

 

Unsere Arbeit:

  • Bestandsaufnahme: Wie berücksichtigen öffentliche Forschungseinrichtungen eine sozialverträgliche Nutzung ihrer Forschungsergebnisse?

  • Erarbeitung von Lizenzmodulen für equitable licensing

  • Diskussion mit allen wichtigen Akteuren aus Forschung, Politik und Industrie

Projektpartner:

Prof. Dr. Christine Godt, Carl von Ossietzky Universtät Oldenburg /ZERP Bremen

Dr. Peter Tinnemann, Charité Universitätsmedizin Berlin

Dr. Christian Wagner-Ahlfs, BUKO Pharma-Kampagne Bielefeld

 

Finanzierung:

VolkswagenStiftung


Termine:

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Medicines for Neglected Diseases Workshop

10-11 September 2010 Boston University

 

more information:

MeND2010.mindthehealthgap.org

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Pharmaceuticals in Developing and Emerging Economies

Hyderabad/Indien 17.-19.Sep. 2010

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UAEM Bundestreffen

München 7.-9.5. 2010

Universities Allied for Essential Medicines, Deutschland

UAEM ist ein...

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Promises and Realities of the Advance Market Commitment

Bielefeld 29. April

Minimizing the number of poor children saved with $1.5 bn donations

Taxpayers...

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